Passend zu den Zündboxen setzen wir auch eine Steuersoftware von der Fa. Graffiti Pyrotechnik ein.

Sie ermöglicht das musiksynchrone Abbrennen des Feuerwerks, gesteuert wird das ganze mit einem Laptop der auch die Musik liefert.

Programmiert wird die Show in Ruhe zu Hause mit dem "Pyroeditor".

Die Programmierung für das synchrone Entzünden der pyroechnischen Effekte wird einfach durch drücken eines Buttons nach Musik erreicht.
Hierdurch werden die Zündzeitpunkte gespeichert während die vorher passend geschnittene Musik abgespielt wird.

Der "Pyreditor" erzeugt dadurch Tabelleneiträge mit der Zündzeit dem man den gewünschten Effekt nur noch aus der Datenbank zuordnen muss. In ihr sind alle Feuerwerkskörper mit ihren Daten und Abrennzeiten hinterlegt.
Die Zündmarken können natürlich noch umfassend nachbearbeitet werden

Wie die Planung der Effekte zur Musik recht einfach machbar ist findet man weiter unten.

Auf dem Abbrennplatz wird die ganze Show dann mit dem "Liveplayer" geschossen.

Er spielt die Feuerwerksmusik ab und löst, passend dazu, die vorher programmierten Effekte aus.

In der zentralen Anzeige werden immer der aktuelle und der nächtst folgende Effekt angezeigt.

Ausserdem lassen sich im Fehlerfall vorher vergebene Reservekanäle oder auch das Abschlussbild von Hand auslösen.

Im Notfall könnte man natürlich auch die ganze Show sofort abbrechen.

 

Die Zuordnung der Effekte passend zur Musik lässt sich mit einem Videoschnittprogramm bewerkstelligen. Zuerst muß natürlich festgelegt sein zu welcher Musik das Feuerwerk geschossen werden soll.
Jetzt wird geprüft wie lang die eventuell aus mehreren Musikstücken zusammengestellte Feuerwerksmusik wird. Passt die Länge zum Budget? Stimmt alles wird die Musik abgemischt und ins Videoschnittprogramm importiert.

Nun kann aus der vorhandenen Datenbank, in der sich kurze Videos der jeweiligen Feuerwerkskörper befinden, der entsprechende Effekt importiert werden. Dieser wird nun passend zum Takt der Musik arrangiert.
Es lassen sich auf diese Weise gut passende Effekte zur Musik finden die sowohl zeitlich als auch vom aussehen. Ein entsprechendes Video das auch mit der richtigen Länge den einzusetzenden Feuerwerkskörpers zeigt ist natürlich Voraussetzung.
Wie aufändig das werden kann zeigt das Bild rechts.

Im Bild links ist nochmal eine, in der Zeitachse gezoomte, Detailaufnahme zu sehen. Wie sich gut erkennen lässt kann der Zündzeitpunkt des jeweiligen Effekts wirklich genau zum Takt der Musik festgelegt werden der ja in der Waveform-Anzeige gut zu sehen ist.

Nun können die Zündzeitpunkte in den Pyroeditor übernommen werden. Das geht leider nur in Handarbeit aber es lassen sich so sehr präzise Pyroshows erzeugen.

Lässt man das fertig arrangierte Video durchlaufen kann man einen ersten Eindruck vom Späteren Feuerwerk erhalten. Hier ist natürlich kein Aufbau berücksichtigt, se ist immer nur ein Einzeleffekt zu sehen.

Der Softwareteil der Show ist nun fertiggestellt, nun geht es an den Aufbau.